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Antwort 2: Was ist beim Verbandswechsel der PEG-Sonde zu beachten?
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die ersten 2-3 Wochen nach Legen einer PEG - Sonde tägliche Verbandswechsel |
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wenn Stoma ausgeprägt/epithelisiert reicht 1-3 mal wöchentlich |
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bei Entzündungen u.ä Problemen öfter bzw. täglich |
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auf eine regelmäßige Stomabegutachtung - eventuell Wundbegutachtung - mit entsprechender Dokumentation muß geachtet werden! |
Material
- Händedesinfektionsmittel
- Hautdesinfektionsmittel
- Einmalhandschuhe
- sterile Tupfer od. Kompressen
- sterile Schlitzkompressen und unsterile Kompressen
- Strechmull zum Fixieren, Schere
- eventuell nach Artzanordnung Salben od. Hautdesinfektionsmittel
Durchführung
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Patient/Bewohner informieren |
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Material bereitstellen |
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Händedesinfektion |
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Einmalhandschuhe anziehen |
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alten Verband entfernen |
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exterene Halteplatte lockern und zurückziehen |
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Wundbereich, Halteplatte (cave: auch Unterseite) und Sonde mit Hautdesinfektionsmittel einsprühen |
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Wundbereich sorgfältig mit desinfektionsmittelgetränkten sterilen Mulltupfern od. Kompressen reinigen (Wischrichtung beachten!!!) |
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exterene Halteplatte lockern und zurückziehen |
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Wundbereich, Halteplatte und Sonde noch einmal mit Hautdesinfektionsmittel besprühen (Einwirkzeit beachten und Desinfektionsmittel gut trocknen lassen cave: Vermeidung von feuchten Kammern) |
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Sonde im Einstichkanal lockern, etwas vorschieben ca. 1-2 cm, einmal drehen, anschließend wieder an die Magenwand zurückziehen. Ziel: Verwachsungen der inneren Halteplatte mit der Magenschleimhaut zu vermeiden!!! |
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sterile Schlitzkompresse zwischen Haut und externer Halteplatte fügen |
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Halteplatte wieder zur Sondenaustrittsstelle vorschieben und fixieren, einige Millimeter Spielraum lassen |
CAVE: nicht zu fest !!! Druckgeschwüre an der Magenwand müssen dringend vermieden werden!!!
- Halteplatte mit Mullkompresse abdecken
- Verband mit elastischem Pflaster (z.B.: Fixomull) auf der Bachdecke befestigen.
Nachsorge:
- Material entsorgen
- Hände desinfizieren
- Dokumentation
Pflegepersonal:
- eine Pflegefachkraft
- erfahrene Pflegehilfskraft nach Einweisung
In einem Zeitraum von ca. 15 Min. werden bis zu 300 ml Sondennahrung portionsweise über eine großvolumige Spritze (60 100 ml) appliziert.
Vorteile:
- weniger Materialbedarf
- Kurze Verweldauer der Sondennahrung in Behältnissen
- Relative Unabhängigkeit durch geringen Materialbedarf
- Geringe Kosten
- Einfache Handhabung, schnell zu erlernen
Nachteile:
- Häufige Nahrungsgabe, z.B. 5x300 ml
- Hoher Zeitaufwand
- Sehr häufig Unverträglichkeitsprobleme, wie z. B. Völlegefühl, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe.
- Hohe Kontaminationsgefahr bei unsachgemmäßer Handhabung
- Unsauberes Handling
- Nur bei wachen, orientierten Patienten einzusetzen
Die Sondennahrung wird in einem Flaschen- oder Beutelsystem vorbereitet und z.B. an einem Infusionsständer aufgehängt. Behältnis und Sonde sind über ein Schlauchsystem mitinander verbunden. Durch den Höhenunterschied zwischen dem System und der Ernährungssonde entsteht ein Gefälle. Diesem Gefälle und der Schwerkraft folgend fließt Sondennahrung durch das Schlauchsystem und die Ernährungssonde in den Gastrointestinaltrakt. Über eine Rollklemme am Schlauchsystem kann die Zulaufgeschwindigkeit reguliert werden. Bei diesem Verfahren werden ca. 300 500 ml Sondennahrung in ca. 1-2 Stunden verabreicht.
Vorteile:
- Geschlossenes System
- Einfache Handhabung
- Unkomlizierte Regulation durch Rollklemme
- Nachfüllen von Flüssigkeit möglich
Nachteile:
- Mehr Materialbedarf als bei der Bolusgabe
- Stetige Einlaufkontrolle nötig
- Nur bei wachen und orientierten Patienten einzusetzen
- Höhere Kosten
Innerhalb eines bestimmten Zeitraums führt die Ernährungspumpe eine festgelegte Menge an Sondennahrung kontinuierkich zu.
Vorteile:
- Exakte Einstellung der Zulaufgeschwindigkeit (1ml/h - 1000ml/h)
- Langsamer, kontrollierter Kostaufbau
- Selten Unverträglichkeitsreaktionen
- Bei Störungen optische und akustische Alarmfunktionen
- Durch Akkubetrieb der Ernährungspumpen Mobilität für mehrere Stunden möglich.
Nachteile:
- Mögliches Abhängigkeitsgefühl von technischen Geräten
- Relativ hohe Kosten der Materialien
- Ausführliche Einweisung und Schulung von Patient und betreuenden Personen erforderlich.
Wichtig: Ernährungspumpen unterliegen dem Medizinproduktegesetz (MPG) und dürfen nur von eingewiesenen Personen bedient werden.
Die Spitze der Ernährungssonde kann entweder im Magen (gastral), Zwölffingerdarm (duodenal) oder Dünndarm (jejunal) appliziert sein.
Gastral: Alle Applikationsformen sind möglich, da der Magen als Transport- und Speicherorgan dient.
Duodenal: Der obere Dünndarm hat keine Speichermöglichkeit, deshalb ist eine pumpengesteuerte Nahrungsapplikation empfehlenswert. Die Schwerkraftapplikation ist nur in Ausnahmefällen möglich.
Jejunal: Der untere Dünndarm ist der Ort der Nährstohhresorption, deswegen ist eine kontinuierliche, pumpengesteuerte Applikation notwendig.
Allgemeine Empfehlung: Je tiefer die Sonde im Gastrointestinaltrakt platziert ist, desto langsamer und kontollierter muß die Applikation erfolgen.
Vorteile:
- Einfache, schnell zu erlernende Handhabung
- Geringer Materialeinsatz, der die Kosten reduziert
- In der Regel Zuspritzmöglichkeit für Medikamente
Nachteile:
- Erhöhte Kontaminationsgefahr
- Schwerkraft- und Ernnährungspumpensysteme sind oft unterschiedlich
- Keine einheitliche Größe der Flaschenhälse
Vorteile:
- Senkung der Osmolarität durch die Mischung von Sondennahrung und Flüssigkeiten erreichbar. - Mobiler Einsatz ist bei Ernährungspumpen mit Akkubetrieb möglich.
Nachteile:
- Größerer Materialaufwand erhöht die Kosten und das Abfallaufkommen
Vorteile:
- Gute Bilanzierung durch stabile Form und genaue Skalierung
- Senkung der Osmolarität durch die Mischung von Sondennahrung und Flüssigkeit erreichbar.
Nachteile:
- Höhere Kosten
- Erhöhte Kontaminationsgefahr
Vorteile:
- Einfache und komplikationslose Durchführung
- Hygienische Sicherheit und ein geringes Kontaminationsrisiko
- Einsparung von Lagerraum und Abfallvolumen im Vergleich zu Glasflaschen
- Einwandfreie Entsorgung
- Materialreduktion
Nachteile:
- Kein Mischen von Sondennahrung und Wasser möglich
- Zur separaten Applikation von Flüssigkeit ist ein Leerbeutel erforderlich.
Vorbereitung:
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Bettlägerige Patienten ganz aufsetzen oder Oberkörper 30 40° hochlagern, Gesäß ganz an das erhöhte Kopfteil positionieren, Knierolle unter die Kniekehlen legen. |
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Mobile Patienten möglichst nahe an den Tisch setzen. |
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Sondenlage kontrollieren |
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Materialien auf einer sauberen Fläche bereitstellen |
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Hände desinfizieren und waschen |
Vorbereitung:
- Eine Flasche bilanzierte Diät
- Großvolumige Spritze (100 ml)
- Trichteradapter
- Unterlage
Durchführung:
- Applikation vorbereiten
- Flasche gut schütteln und öffnen
- Klemme an der Ernährungssonde verschließen
- Stempel der Spritze entfernen
- Sondennahrung applizieren
- Spritzenkonus unter Verwendung des Trichteradapters auf den Ansatz der Ernährungssonde aufsetzen
- Einen Teil der Sondennahrung in die Spritze einfüllen
- Klemme öffnen und die Flüssigkeit nach dem Schwerkraftprinzip einlaufen lassen
- Vorgang so oft wiederhoen, bis diegewünschte Menge appliziert ist.
Nachsorgen:
- Klemme schließen und Spritze mit Wasser füllen
- Klemme erneut öffnen und Flüssigkeit einlaufen lassen
- Trichteradapter verschließen
- Materialien entsorgen
- Einfuhr dokumentieren
Vorbereitung:
- Eine Flasche bilanzierte Diät
- Beutelsystem mit angeschweißtem Schlauch für die Schwerkraftapplikation
- Infusionsständer oder andere Aufhängemöglichkeiten
Durchführung:
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Applikation vorbereiten |
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Beutel und Schlauch aus der sterilen Verpackung entnehmen.Überprüfen,ob beides vollständig und unbeschädigt ist. Die Rollklemme schließen. |
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Die Flasche mit der Sondennahrung gut schütteln und öffnen. Anschließend den Inhalt in den Beutel einfüllen und Luft aus dem Beutel streifen. Den Beutel verschließen und aufhängen. |
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Die am Schlauchsystem integrierte Tropfenkammer durch Zusammendrücken zur Hälfte mit Sondennahrung füllen. Rollklemme öffnen und das gesamte Schlauchvolumen entlüften. Klemme an der PEG schließen, Deckel vom Sondenansatzstück öffnen und Schlauch mit dem Ansatzstück der Sonde verbinden. |
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Bei der PEG zuerst die Klemme an der Sonde öffnenund dann die Rollklemme am zuführenden Schlauchsystem. Mit der Rollklemme am Schlauchsystem die Einlaufgeschwindigkeit individuell regulieren und über die Tropfenkammer kontrollieren. |
Nachsorge:
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Bei Unterbrechung oder Beendigung der Ernährung über die Sonde zuerst die Rollklemme am Schlauchsystem und dann die Ritsch-Ratsch-Klemme an der Sonde verschließen. Nun das Schlauchsystem vom Sondenansatzstück entfernen und dieses mit Wasser spülen. |
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Die Sonde vor dem Verschließen freispülen. |
Vorbereitung:
- Eine Flasche bilanzierte Diät
- Beutelsystem mit angeschweißtem Schlauch für die Pumpenapplikation
- Ernährungspumpe mit Aufhängemöglichkeitfür das Beutelsystem.
Durchführung:
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Applikation vorbereiten |
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Beutel und Schlauch aus der sterilen Verpackung entnehmen.Überprüfen,ob beides vollständig und unbeschädigt ist. |
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Das Pumpensegment des Schlauches in die dafür vorgesehene Öffnung der Ernnährungspumpe einlegen und den Beutel aufhängen |
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An der Pumpe die angeordnete Einlaufgeschwindigkeit einstellen |
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Klemme der Sonde verschließen und Schlauch mit dem Ansatzstück der Sonde verbinden |
Nachsorge:
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Bei Unterbrechung oder Beendigung der Ernnährung über die Sonde Ernährungspumpe stoppen. Zuerst die Rollklemme am Schlauchsystem, dann die Ritsch-Ratsch-Klemme an der Sonde verschließen. Nun das Schlauchsystem vom Sondenansatzstück entfernen und dieses mit Wasser spülen. |
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Die Sonde vor dem Verschließen spülen. |
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Bei vorgefüllten Beutelsystemen wird ein Schlauchsystem mit einer Schraubverbindung an den Beutel angeschraubt und ein Dorn durchsticht dann den Verschluss des Beutels. Dann entspricht die weitere Applikation der hier beschriebenen. |
Bei Unterbrechung oder Beendigung der Ernnährung über die Sonde Ernährungspumpe stoppen. Zuerst die Rollklemme am Schlauchsystem, dann die Ritsch-Ratsch-Klemme an der Sonde verschließen. Nun das Schlauchsystem vom Sondenansatzstück entfernen und dieses mit Wasser spülen.
<Die Sonde vor dem Verschließen spülen.
Bei vorgefüllten Beutelsystemen wird ein Schlauchsystem mit einer Schraubverbindung an den Beutel angeschraubt und ein Dorn durchsticht dann den Verschluss des Beutels. Dann entspricht die weitere Applikation der hier beschriebenen.
Achtung:
Alle Applikationssysteme (Flaschenbesteck-, Beutelsysteme sowie Systeme für vorgefüllte Beutel) müssen gemäß der Herstellerangaben nach 24 Stunden erneuert werden.
Längere Nutzung führt zu einer erhöhten Keimbesiedelung der in den Systemem verbleibenden Nahrungsreste.
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Richtiges Medikament, bei richtigen Patienten, richtige Dosis, richtiger Zeitpunkt der Applikation |
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Medikamente nicht vermischen, immer nacheinander verabreichen. |
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Hygiene beachten |
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Spülflüssigkeit der Medikamentenapplikation in die Flüssigkeitsbilanzierung einbeziehen |
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Medikamente nicht gleichzeitig mit der Sondennahrung applizieren, es kann zu Interaktionen zwischen den Wirkstoffen des Medikaments und den Nährstoffen der bilanzierten Diät kommen, ggf. Ernährung unterbrechen, Ernährungssonde durchspülen, dann Medikamente geben. |
Flüssige Medikamente zur Applikation bevorzugen.
Wegen der oft hohen Osmolarität sind gastrointestinale Nebenwirkungen, besonders bei duodenaler oder jejunale Sondenlage zu erwarten.
Flüssige Medikamente können größere Mengen an Sorbit enthalten, dieses wirkt abführend.
Diese Nebenwirkungen fallen bei Verdünnung der flüssigen Medikamente geringer aus.
Manche Medikamente mit Alkoholkonzentrationen über 50Vol.-% zum Schutz alkoholempfindlicher Polyurethan-(PUR) oder Silikonkautschuksonden verdünnen. Sonden anschließend mit 100 bis 150 ml Spülflüssigkeit reinigen.
Tabletten
Materialien vorbereiten:
- Medikamente
- 20-ml-Luer-Spritze
- Mörserschale und Stößel
- Eventuell Adapter
- efäß mit Wasser
- Unterlage, Abwurf
Durchführen:
- Tabletten mit dem Stößel in der Mörserschale zerreiben, bis nur noch feinstes Pulver zurückbleibt.
- Mit ca. 40 ml Flüssigkeit je Tablette auffüllen und mit der Luer-Spritze aufziehen
- Die Klemme der Ernährungsonde verschließen ,Luer-Spritze auf das Ansatzstück aufsetzen, bei Bedarf Adapter verwenden
- Klemme der Sonde öffnen und die gesamte Menge des aufgelösten Medikamentes verabreichen
- Mit Flüssigkeit die Ernährungssonde spülen.
Kapseln, Dragees, Filmtabletten
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Bei Kapseln sicherstellen, dass die Wirkung des Medikaments durch das Mörsern nicht beeinträchtigt wird. Wenn das Medikament Bezeichnungen wie "retard" oder "forte" trägt, mit dem anordnenden Arzt die Wirkungsweise bei enteraler Applikation besprechen. |
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Auf ein anderes Medikament ausweichen, wenn die Wirkung beeinträchtigt sein könnte oder wenn das Medikament magensaftresistent ist |
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Hartgelatinekapseln können häufig geöffnet und das Pulver in 10-15mlmWasser suspendiert verabreicht werden. Dieses gilt nicht für Retard oder magensaftresistente Formen. |
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Weichgelatinekapseln enthalten öligen Inhalt, diesen mit Spritze und Kanüle aufziehen und applizieren |
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Bei Dragees und Filmtabletten ist das Vorgehen im Einzelfall mit einem Apotheker abzuklären (Hinweis auf Kaiserapotheke) |
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Angebrochene Flaschen im Kühlschrank lagern und mit Datum, Uhrzeit und Namen des Patienten versehen.Sondennahrung möglichst schnell verbrauchen, maximal 24 Std. aufbewahren. |
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W I C H T I G !! Verabreichung bei Zimmertemperatur |
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Pulvernahrung nur portionsweise vorbereiten. Reste verwerfen. |
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Nicht einer direkten Sonnenstrahlung aussetzen. Eine höhere Temperatur führt zu rascherem Keimwachstum. |
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Abgekochtes Wasser dem Tee vorziehen |
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Bei langzeitlicher Teegabe beachten, dass arzneimittelähnliche Wirkung eintreten kann (z.B. Kamillentee, Pfefferminztee) |
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Keine Früchtetees verwenden (Säurebildung) |
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Bei Schwarztee Verfärbung und Belegung der Sondeninnenwand möglich |
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